Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
ADHS gehört zur Gruppe der Verhaltens- und emotionalen Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend. Sie äußert sich durch Schwierigkeiten mit der Aufmerksamkeits- und Impulssteuerung sowie bei der Selbstregulation; die Tendenz, Tätigkeiten zu wechseln, bevor sie zu Ende gebracht wurden. Manchmal kommt körperliche Unruhe (Hyperaktivität) hinzu.
80 Prozent der Betroffenen sind Jungen.
Doch nicht immer ist die Diagnose gerechtfertigt. Es scheint einen Trend zu geben, dass bei verhaltensauffälligen Kindern zu schnell ADHS als Grund angenommen wird und Medikamente verabreicht werden.
Der Wirkstoff Methylphenidat - bekannt unter dem Handelsnamen Ritalin - wird vor allem zur Behandlung der ADHS eingesetzt, erist umstritten. In Zusammenhang mit Ritalin wurden Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit, Angstzustände und Wachstumsstörungen bekannt.
Siehe auch
Weiterführende Hinweise