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Intensivklassen DaZ

Ansprechpartnerin: Tanja Messer

Fach-Curricula der Intensivklassen an der FES

Integration der Intensivschüler/innen in den Regelunterricht

Teilintegration:

  1. Allgemein: Schüler/innens der Intensivklassen b und c haben immer bis 12 Uhr Intensivklassen-Unterricht. Nach der Mittagspause gehen sie in ihre zukünftige Regelklasse. Dort nehmen sie am Unterricht teil. Ihre Anwesenheit lassen sie sich von der unterrichtenden Lehrkraft unterzeichnen. Fehlzeiten werden wie reguläre Fehlzeiten geahndet. Dies macht die Klassenlehrkraft der Intensivklasse. Wenn die Intensivschüler/innen sich schlecht benehmen, werden sie wie die anderen Schüler/innen behandelt. Es gelten die gleichen Verhaltensregeln. Bis zur vollständigen Integration ist die Klassenlehrkraft der Intensivklasse für alle Belange der Intensivschüler/innen zuständig.
  2. Teilintegration in bestimmten Fächern (zusätzlich zum Nachmittagsunterricht) ist ein weiterer Schritt zum Übergang. Sie wird individuell geregelt. Immer ist die Klassenlehrkraft der Intensivklasse zuständig.

In der Regelklasse

Erhalten Intensivschüler/innen Unterstützung für den Übergang. Dieser wird individuell geregelt. Ansprechpartnerin ist Frau Messer.

[Dorothea Schachtsiek, 22. August 2018]

Das DaZ -Buch

vgl. Das DaZ-Buch (von Klett) speziell für Seiteneinsteigerklassen in der Sekundarstufe I zur Vorbereitung auf den Regelunterricht.

Didaktik

Unterrichtsmaterialien

Lernplattformen

Hessischer Bildungsserver (Deutsch, Englisch, Kunst/Musik, Mathematik, Spiel/Logik, Wissen) Hessischer Bildungsserver (Lernarchiv DaZ) Grammatik Deutsch lernen mit Mumbro & Zinell Deutsch lernen mit Socke

Projekt "ProDaZ" der Uni Duisburg-Essen

vgl. ProDaZ (allgemein) sowie die Materialien des Projekts zum Thema "Sprachbildung"

Die Intensivklasse stellt sich vor (2015)

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Seit dem ersten Februar 2015 gibt es eine Intensivklasse an der Friedrich-Ebert-Schule Pfungstadt. In diese Klasse kommen Schülerinnen und Schüler, die nach Pfungstadt und Umgebung gezogen sind und noch nicht genügend Deutsch sprechen und verstehen, um in eine Regelklasse zu kommen. Innerhalb eines Jahres sollen die Schülerinnen und Schüler die deutsche Sprache so gut beherrschen, dass sie in ihrer zukünftigen Klasse zurecht kommen können. Je nach Leistungsstand werden die Schülerinnen und Schüler während ihres Jahres in der Intensivklasse, schrittweise in die zukünftigen Klassen integriert, indem sie dort an Unterrichtsstunden oder Veranstaltungen teilnehmen. In die Intensivklasse der Friedrich-Ebert Schule können bis zu 16 Schülerinnen und Schüler in einem Alter von 10 bis 16 Jahren gehen. Die Schülerinnen und Schüler kommen aus allen Ländern der Welt und bringen daher unterschiedlichste (kulturelle) Erfahrungen und schulische Voraussetzungen mit.

Aktuell befinden sich 12 Schülerinnen und Schüler in der Intensivklasse der Friedrich-Ebert Schule. Die Klasse hat im Februar 2015 mit zwei SchülerInnen, den serbischen Geschwistern Naza und Seyda, begonnen und ist seitdem fast wöchentlich gewachsen. Die Schülerinnen und Schüler kommen aus Rumänien, Serbien, Pakistan, Syrien, dem Iran und Kolumbien. Sie sind zwischen 11 und 16 Jahren alt. Insgesamt finden wöchentlich 25 Stunden Unterricht in der Intensivklasse statt. Frau Schauß und Herr Pospischil sind die Lehrkräfte, die in dieser Klasse arbeiten. Neben dem Unterrichten von Deutsch, Englisch, Mathe und Landeskunde, helfen sie den SchülerInnen sich an der Schule zurechtzufinden. Die Lernatmosphäre in der Klasse ist gut, da die meisten Schülerinnen und Schüler hochmotiviert sind, die deutsche Sprache zu lernen. Jedoch müssen sich einige Schülerinnen und Schüler wieder an ein geregeltes Schulleben gewöhnen, da sie teils länger als zwei Jahre nicht in die Schule gegangen sind. Viele Schülerinnen und Schüler haben bereits deutsche Freunde und Freundinnen an der FES gefunden, worüber wir uns sehr freuen. Zukünftig wird die Klasse voraussichtlich noch größer werden. Interessierte Schülerinnen und Schüler der FES sind herzlich dazu eingeladen die Schülerinnen und Schüler der Intensivklasse z.B. in den Begegnungspausen besser kennenzulernen.

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Das Projekt „Wie heiße ich die Schülerinnen und Schüler einer Intensivklasse an der FES willkommen?“

Ende Februar haben sich die vier Schülerinnen Yamina Laterchi, Lisa Elezdi, Ayse Taz und Sydney Blümler der Klasse H9b im Zuge ihrer Projektprüfung für das Thema „Wie heiße ich die Schülerinnen und Schüler einer Intensivklasse an der FES willkommen?“ entschieden. Hierbei haben sie die Schülerinnen und Schüler der Intensivklasse besser kennengelernt und ein Konzept entwickelt, wie man den neuen Schülerinnen und Schülern den Einstieg in das Schulleben erleichtern kann. Während der Arbeit an ihrem Projekt haben sie die Idee einer Begegnungspause, ein Patenkonzept, einen Willkommensbrief, einen in verschiedenen Sprachen verfassten Steckbrief und einen übersichtlichen Schul- und Mensaplan entwickelt. Von diesen Entwicklungen profitieren seitdem die neuen Schülerinnen und Schüler der Intensivklasse. Nach der erfolgreichen Vorstellung ihres Konzeptes, engagieren sich die vier Schülerinnen weiterhin in der Intensivklasse als deren Patinnen.

[Sarah Schauß, 2. Juli 2015]

Siehe auch

Topic revision: r16 - 03 Feb 2021, TanjaMesser
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