Bewertungskriterien des Unterrichtsfachs Mathematik
Dies ist Beschlussvorlage für die nächste Fachkonferenz.
Ziel eines Konferenzbeschlusses zu den Bewertungskriterien des Unterrichtsfachs Mathematik soll es sein,
- die Leistungsbewertung zu objektivieren, damit sich Lehrkräfte im Alltag auf diese vereinbarten Bewertungsgrundlagen beziehen können,
- die Bewertungskriterien gegenüber Erziehungsberechtigten und Schülern/innen transparent zu machen.
Dies soll nicht zuletzt uns selbst die Arbeit bei der Bewertung erleichtern.
Bewertungskriterien
Die Note setzt sich ungefähr - unter Berücksichtigung pädagogischer Gesichtspunkte - zu gleichen Teilen aus den schriftlichen und den sonstigen Leistungen zusammen. Zu den sonstigen Leistungen gehören alle Leistungen außer den schriftlichen Leistungen.
Leistungsfeststellung und -bewertung beziehen sich auf die gesamte Lernentwicklung. Hierbei ist zu beachten, dass Leistungsbewertung ein pädagogischer Prozess ist, der sich nicht nur auf das Ergebnis punktueller Leistungsfeststellungen, sondern auf den gesamten Verlauf der Lernentwicklung bezieht (§ 26, VGS).
Bewertungskriterien für schriftliche Arbeiten
Die
Anzahl der schriftlichen Arbeiten im Fach Mathematik entspricht den Vorgaben der Verordnung.
Die schriftlichen Arbeiten überprüfen jeweils neu erlernte Inhalte und Inhalte eines Wiederholungsthemas.
Bewertungskriterien für sonstige Unterrichtsleistungen
Beurteilt werden der Lernerfolg in mathematischen Inhalten und Fachkompetenzen sowie die Aktivitäten, das Verhalten und der Lernprozess der Schülerinnen und Schüler in allen Bereichen des Unterrichts.
Dazu gehören
- die aktive Teilnahme im Unterricht bei allen Unterrichtsmethoden, etwa durch Wortbeiträge;
- dem Unterricht aktiv und aufmerksam zu folgen;
- Unterrichtsmaterialien mitzuführen;
- eine Heftführung, welche inhaltlich und in äußerer Form angemessen die eigene Tätigkeit dokumentiert;
- das Erledigen von gestellten Aufgaben. Diese werden in ihrer Qualität gewürdigt;
- das Erlernen und Anwenden der mathematischen Fachsprache und Symbolik in angemessener Darstellung;
- das Verbalisieren mathematischer Sachverhalte und von Anwendungsbezügen;
- Methodenkompetenz;
- Fragen und auch Fehler können den Unterricht konstruktiv voranbringen;
- Kurztests, Präsentationen, Referate, …
Zusätzliche Referate am Ende des Schulhalbjahres zur Notenverbesserung gibt es nicht (vgl. § 17 (4), VGS), entscheidend ist die kontinuierliche Leistung.
Siehe auch