Mobiler LTE-Router
Mit einem LTE-Router kann man - auf private Rechnung - das Klassen- oder Besprechungszimmer mit einem WLAN ausrüsten. Über Funk (WLAN) können sich dann mehrere Endgeräte (mobile, PCs oder Laptops) mit dem LTE-Router verbinden, um auf's Internet zuzugreifen.
Ein LTE-Router ist ein Funkmodem für das schnelle LTE-Mobilfunknetz, dass in Bezug auf Geschwindigkeit mit einem DSL-Festnetzzugang gleichzieht (im Download bis 300 Mbit/s und im Upload bis 50 Mbit/s). Man braucht dementsprechend eine Mobilfunk-SIM-Karte und einen LTE-Vertrag bei Vodafone oder der Telekom. Die Telekom hat für LTE die beste Netzabdeckung. Hat man einem Ort keine Verbindung ins Mobilfunknetz, ist der LTE-Router wertlos.
Beispiele
| Gerät |
Telekom Speedbox LTE mini II |
Vodafone GigaCube |
| Daten-Volumen: |
4 GB |
50 GB |
| Kosten Tarif: |
Data Comfort M Basic für 24,95 € pro Monat |
34,99 € Basispreis pro Monat. |
| Kosten Bereitstellung: |
49,90 € |
49,99 € |
| Download: |
bis zu 300 Mbit/s |
bis zu 300 Mbit/s |
| Upload: |
bis zu 50 Mbit/s |
bis zu 50 Mbit/s |
| Anzahl Geräte |
bis zu 10 Geräte gleichzeitig |
bis zu 64 Geräte gleichzeitig |
| Energieversorgung: |
bis zu 10 Stunden surfen dank 3000 mAh Akku |
Stromanschluss |
| Weblink: |
Telekom.de |
Vodafone.de |
Verfügbarkeit des Vodafone-Netzwerks siehe
Karte. Man bedenke aber, dass an Ort und Stelle auch die Abschirmung durch das Gebäude selbst mitentscheidet.
Vergleich mit Hotspot des Smartphones
Natürlich kann man auch über sein eigenes Smartphone einen WLAN-Hotspot zur Verfügung stellen. Diesen können allerdings nur für bis zu zehn (Android) bzw. 8 (Windows 10 Mobile) Geräte gleichzeitig nutzen. Zu bedenken ist dabei, dass der Akkuverbrauch beim Hotspot-Gerät stark ansteigt; man hängt es am besten ans Ladegerät oder an eine Powerbank. Auch ist nicht jedes Smartphone LTE-ready.
Weblinks