Psychoneuroimmunologie
Die Psychoneuroimmunologie untersucht, wie sich der Geist eines Menschen auf sein Verhalten, seine Gedanken (Psyche) und auf das Immunsystem (neurologische und endokrinologische Ebene) auswirkt - und welchen Einfluss umgekehrt das Immunsystem auf den Geist hat. Während nicht-stoffliche Aspekte oft als esoterisch abgetan werden, zeigt das sogenannte Geistheilen medizinisch messbar positive Effekte etwa bei der Schmerzbehandlung und bei Entzündungswerten: etwa über die Zuwendung durch die Pfleger kann es zu einer positiven Affektreaktion seitens des Patienten kommen - sie fühlen sich "wohler", und das wird - über Gehirnaktivität - in das Immunsystem übersetzt. Psychischer Stress und Druck unterdrücken umgekehrt die Selbstheilungskräfte des Organismus.
Von großer Bedeutung ist die Selbstaktivität seitens des Patienten. Ein solches Beispiel ist die kognitive Umstrukturierung in der sogenannten integrativen Medizin, bei der depressive Patienten im Rahmen einer Verhaltenstherapie lernen, dysfunktionale Gedanken (z.B. "Ich bin schlecht") einen anderen Gedanken entgegenzusetzen (z.B. "Ich habe die Fähigkeit, mit anderen Menschen gut umzugehen"). Ritualisierte Handlungen wie Jin Shin Jyutsu oder Reiki sind weitere Beispiele für Selbstaktivität, die Geist und Körper verbindet.
Auch Sport, gesunde Ernährung und Entspannungsübungen unterstützen die Selbstheilungskräfte. Vor allem die Meditation, die das EEG (die Alphawellen) und Hormonausschüttung verändern kann, stärkt Muskeln, das Herz und das Immunsystem;
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