Sucht- und Gewaltprävention

Allgemeine Informationen, Beratungs- und Kooperationsangebote

Eine erste Version dieses Abschnitts ging auf Informationen von David Weiser, Jugendkoordinator, Polizeipräsidium Südhessen, zurück [19. Dezember 2018, per E-Mail vom Staatlichen Schulamt Da-Di].

(Nicht nur) für Schüler:

polizeifürdich.de :

  • Gewalt
  • Drogen
  • Waffen
  • Diebstahl
  • Sexuelle Selbstbestimmung
Für Lehrkräfte und Eltern:

1. Medienkompetenz / Gefahren im Hinblick auf WhatsApp & Soziale Medien

Für Eltern und Kinder:
  • Klicksafe: Hier finden Sie unter der Rubrik „Spots“ verschiedene Videosequenzen, die hervorragend zum Thema passen und in Vorträge eingebunden werden können. Sie sind kurz, anschaulich und verständlich.
Für Eltern, Lehrer und Kinder:
Für Lehrer:
Mögliche Kooperationspartner / Externe Angebote
Siehe auch

2. Gewaltprävention

Mögliche Kooperationspartner / Externe Angebote

Das Projekt Gewaltprävention und Demokratielernen (GuD) [HKM] mit den Fortbildungsangeboten
  • Soziales und kooperatives Lernen in der Klasse
  • Einführung des Klassenrats
  • Konstruktive Konfliktberatung / Mediation
  • Qualifizierung und Zertifizierung zur Schulmediatorin oder zum Schulmediator
  • Prävention von / Intervention bei Unterrichtsstörungen
  • Mobbing / Cybermobbing
  • Umgang mit sexualisierter Gewalt / Unterstützung der Kampagne "Trau Dich"
  • Miteinander lernen in Klassen mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen

Siehe auch

3. Betäubungsmittel und Sucht

Informationen
  • drugcom.de (Lehrer, Eltern & Schüler / Konsum-Test, erklärende Videos) - Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
  • www.polizeifürdich.de (für Schüler und Jugendliche)
  • www.polizei-beratung.de (Lehrer & Eltern)

Mögliche Kooperationspartner / Externe Angebote
  • www.sheriff4kids.de

Themen
Online-Sucht

Siehe auch:

Drogen /Cannabis
  • Drogenreferat der Stadt Frankfurt. Sehr interessant, umfangreich und fundiert sind hier die MONITORING-SYSTEM DROGENTRENDS
  • Broschüre CANNABIS AN SCHULEN [PDF] des BzGA . Auf der letzten Seite finden sich verschiedene Links für die Zielgruppen Präventionskräfte und Jugendliche.
  • Präventive Angebote
    • Cannabis-Parcours „Geht klar!?“ - ein Projekt der Fachstelle Suchtprävention/Erzieherischer Jugendschutz des Landkreises Darmstadt-Dieburg ist. „Der Cannabisparcours richtet sich an Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren mit und ohne Konsumerfahrung aus Schulen, Vereinen und Jugendzentren. In vier Stationen werden Informationen rund um das Thema Cannabis und illegale Drogen vermittelt. Zudem werden die Jugendlichen im Rahmen der Durchführung dazu angeregt, sich kritisch über Kenntnisse und Erfahrungen auszutauschen. Ziel des Parcours ist es die Teilnehmenden sowohl hinsichtlich ihres Verantwortungs- und Problembewusstseins und ihrer Selbst- und Fremdwahrnehmung zu stärken als auch das Bewusstwerden von alternativen, konsumfreien Handlungsmöglichkeiten zu fördern. Der Parcours ist für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren aus Schulen, Vereinen oder Jugendzentren. In insgesamt vier Stationen werden Infos zu Cannabis und illegale Drogen vermittelt und regt einen kritischen Austausch unter den kritischen Austausch an. Ziel des Parcours ist es die Teilnehmenden sowohl hinsichtlich ihres Verantwortungs- und Problembewusstseins und ihrer Selbst- und Fremdwahrnehmung zu stärken als auch das Bewusstwerden von alternativen, konsumfreien Handlungsmöglichkeiten zu fördern.“
    • Drogenberatung des Landkreises in Dieburg: hier gibt es das Programm „Realize It! X-tra“, einem Gruppenprogramm für Jugendliche bei Cannabismissbrauch.
Alkohol
Rauchen (Zigaretten / e-Vapes)

Kurzdokumentation des Teilzertifikats "Sucht- und Gewaltprävention"

Beauftragter 'Schule und Gesundheit': Alexander Staab
Die FES hat das Teilzertifikat "Sucht- und Gewaltprävention".

Schulprofil

Die Friedrich-Ebert-Schule folgt seit 2007 dem Konzept der Sozialwirksamen Schule (nach Hopf). Dies spiegelt sich u.a. in den folgenden Auszügen aus dem Schulprogramms wider:

2. LEITSÄTZE UND BESTANDSAUFNAHME

2.1 Arbeitsfeld Lernen und Unterricht
  • Werteerziehung
Mit der Einführung der „Sozialwirksamen Schule“ erteilt die FES in allen Klassen 5 und 6 sowie 7-9 des Hauptschulzweigs und im Jahrgang 7 des Realschulzweigs zusätzlich zu den Pflichtstunden wöchentlich eine Stunde Werteunterricht. Diese Stunde schafft Raum für die klassenbezogene Interventionsarbeit, die Thematisierung der schulischen Werte, Regeln und des Ordnungsrahmens. Dazu soll sie die Schüler und Schülerinnen unterstützen in ihrer Suche nach stärkenden individuellen und gesellschaftlichen Grundüberzeugungen. Ergänzend führen wir in jedem Schuljahr für alle Klassen der Mittelstufe mehrere Projekttage und Schulversammlungen zu Themen und Fragen der Werteerziehung durch.
  • Ganzheitliches Lernen im Werkstattunterricht
Im Rahmen unserer Ganztagsklassen leistet der wöchentlich zweistündige Werkstattunterricht einen Beitrag zur umfassenden Persönlichkeitsbildung. In kleinen Gruppen durchlaufen die Kinder ein Stationenprogramm von Angeboten aus Kunst, Handwerk, Naturwissenschaften, Technik und sozialem Lernen.

2.5 Arbeitsfeld Prävention, Beratung, Intervention

Unser Leitsatz: Die FES unternimmt alle Anstrengungen, um auf dem Fundament der demokratischen Grundordnung die soziale Wirksamkeit der Schule zu stärken

In einer Zeit sozialer Destabilisierung, die auch in die Schulen hineinwirkt, müssen erst wieder die sozialen Rahmenbedingungen in den Schulen geschaffen werden, die Voraussetzung für erfolgreiches fachliches Lernen sind. Der schulische Erziehungsauftrag erhält damit eine neue Bedeutungsdimension. Die FES hat vor diesem Hintergrund das pädagogische Konzept der „Sozialwirksamen Schule“ nach Dr. Hopf ab dem 1.2.2007 eingeführt. Das Konzept soll über einen systemischen Mehrebenenansatz die Lernkultur und das soziale Leben an der FES nachhaltig stärken Das pädagogische Fundament bildet dabei das Konzept der „Autoritativen Erziehung“ als ein Balancemodell von schulischer Wärme und Strenge.

Die Bausteine der „Sozialwirksamen Schule“ an der Friedrich-Ebert-Schule
  • Auf der Schulebene:
Verbindlicher Werte- und Regelkatalog für die Schülerschaft, die Lehrkräfte und die Eltern

Verbindlicher Ordnungsrahmen für Regelverletzungen der Schüler und Schülerinnen

Konzept des „Nachdenkraums“ für wiederholtes oder massives Stören des Unterrichts

Konzept der „Freitagsrunde: verbindlicher Nachdenk- und Nacharbeitstermin für Schüler und Schülerinnen am Freitagnachmittag von 13.15 Uhr-14.45 Uhr

Regelmäßige Schulversammlungen als Baustein des demokratischen und partizipativen Lernens

Verbindliche soziale Beteiligung aller Schülerinnen und Schüler an der Gestaltung und Entwicklung der Schule·
  • Auf der Klassenebene:
Wöchentliche Stunde „Werteerziehung“ in allen Klassen 5 und 6 sowie 7-9 des Hauptschulzweigs und im Jahrgang 7 des Realschulzweigs; dazu regelmäßige Projekttage für alle Klassen zum Arbeitsfeld Werteerziehung mit anschließenden Schulversammlungen

Sozialtraining für alle Klassen 5 sowie 7 und 8 des Hauptschulzweigs ( Schulsozialarbeit )

Erlebnispädagogische Tage in den Klassen 7 des Realschul- und Hauptschulzweigs

Kooperation der Lehrkräfte in Jahrgangsteams
  • Auf der Individualebene:
Begleitung und Beratung einzelner Problemschüler/innen durch die Schulsozialarbeit

Regelmäßige Einbeziehung des Schulpsychologen in die pädagogische Einzelfallarbeit (Arbeitsgruppe Beratung in der Schule / ARBIS)
  • Institutionalisierte Elternberatungsgespräche innerhalb unseres Ordnungsrahmens
  • Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Projekts
Zur Qualitätssicherung, Prozessbegleitung und Evaluation haben die Friedrich-Ebert Schule und die Hochschule Darmstadt ein Kooperationsprojekt zur wissenschaftlichen Evaluation des Projektverlaufs und der Projektergebnisse vereinbart.
  • Weiterentwicklung und Evaluation:
Weiterentwicklung der einzelnen Bausteine durch die SWS-Steuergruppe (s. Arbeitsprogramm)

2.6 Arbeitsfeld Demokratische Schule

Unser Leitsatz: Die FES stärkt die Partizipation und Mitwirkung ihrer Schüler- und Elternschaft bei der Entwicklung und Ausgestaltung der Schule.

Die Partizipation von Schüler/innen und Eltern sowie die Übernahme von Verantwortung bei der inneren Ausgestaltung der Schule ist eine unabdingbare Voraussetzung für eine soziale und gemeinschaftsorientierte Schule, mit der sich alle Beteiligten verbunden fühlen und identifizieren können. Die FES betreibt deshalb diese Entwicklung mit Nachdruck.

Schulversammlungen: Mit der Einführung der Sozialwirksamen Schule finden in regelmäßigen Abständen zweigbezogene Schulversammlungen statt, in denen die Schüler Gelegenheit haben, vorbereitete Themen zu präsentieren oder zu aktuellen schulischen Fragen Stellung zu beziehen.

Schülervertretung: In wöchentlichen SV-Stunden haben die Klassen Gelegenheit, nach Tagesordnung klassen- und schulspezifische Fragen und Probleme zu thematisieren. Drei Vertrauenslehrer/innen bilden stufenspezifisch die Ansprechpartner für die Schüler/innen und organisieren regelmäßige Fortbildungsseminare für die SV-Vertreter/innen. Die Schulleitung bezieht in allen relevanten Fragen die SV in die Gestaltungsprozesse ein.

Schulsanitätsdienst: In enger Kooperation mit dem Arbeitersamariterbund (ASB) ist ein Team qualifizierter Schüler/innen am Vormittag in eigener Verantwortung zuständig für die ambulante Erstversorgung nach Verletzungen und Unfällen.

„Schüler kochen für Schüler“: Seit 1995 übernehmen Arbeitslehre- und Wahlpflichtgruppen aus dem Haupt- und Realschulzweig gemeinsam mit ihrer Lehrkraft die Zubereitung und Organisation unseres fünftägigen Mittagstisches.

Mitarbeit in den Schulgremien: Die Schüler haben ihren Platz in der Schulkonferenz und in den wichtigen Steuer- und Arbeitsgruppen der Schule, in der Steuergruppe der „Sozialwirksamen Schule“ und in wechselnden Schulentwicklungsgruppen, zuletzt in der Konzeptgruppe Verbundzweig.

Eltern als Partner und Unterstützer : Wie die Schüler und Schülerinnen haben auch die Elternvertreter/innen ihren Platz in den Steuer- und Entwicklungsgruppen. Sie unterstützen vielfältig das schulische Leben. Unter anderem helfen sie mit in der Schülerbibliothek und bei der Organisation des Weihnachts-markts (der seit 2010 nicht mehr realisiert wird).

Neben dieser Verankerung im Schulprogramm nun Ergänzungen bzw. konkrete

Umsetzungen des Schulprogramms:

Lehren und Lernen

Inhalte und Grundsätze der „Sucht- und Gewaltprävention“ (u.a. Stärkung von Selbstwertgefühl/ Selbstvertrauen, gewaltfreie Konfliktlösungen, Suchtstoffe) sind im Unterricht und Schulalltag verankert
  • Ich- und Wir-Stärkung in den 5. Klassen: Zu Beginn Klassenlehrerunterricht. Soziales Lernen steht im Vordergrund. Stärkung der Klassengemeinschaft, Kennenlernfahrten, Schulung: Respektvoll miteinander umgehen (3-4 Schulstunden – Klasse in A-Bau und Bewegungsraum). Auch gemeinsames Essen, Wertschätzung der anderen Kultur.
  • Umgang mit whatsapp.
  • 6. Konfliktprävention. No blame approach. 3 Schülerinnen und 3 Schüler je Klasse kommen alle zwei Wochen zu Frau Matyla (Schulsozialarbeiterin). Reden, Probleme präventiv angehen. (Entwicklungsperspektive: Präventive Angebote im JAP fixieren).
  • V7: Individuelle Betreuung. (Entwicklungsperspektive: Sucht und Medien)
  • Rückgrat beweisen.
  • Werteunterricht in der G 6
  • Erlebnispädagogische Fahrten der R7-Klassen
  • Schulskikurse in den G7-Klassen
Fachkräfte Gewaltprävention:
  • Herr Sander, Herr Höppner, Herr Fernando, Frau Gebhardt, Frau Erhardt
  • Mobbingkoffer wird verwaltet von Frau Matyla und Herrn Sander
  • Frau Mahr (Suchtbeauftragte) nimmt regelmäßig an Fortbildungen zu den Themen Gewalt- und Suchtprävention sowie Essstörungen teil.
  • No blame approach-Fortbildungen durch einige LuL
  • Fortbildungsbeauftragter leitet Angebote weiter.
  • SWS als Gewaltprävention
Themenbezogene Projekte
  • 7. Klassen Verbund: Projekt WOWW – positive Verstärkung:
  • Klassenfahrten klassenübergreifend
  • (Schnittmenge mit TZ Bewegung - Schulhof in Bewegung, Bewegungsangebote in den Pausen / Einbeziehung von Bewegung, Spiel und Sport in Ganztagsangebote) Materialien/Medien
  • Entwicklungsarbeit: Materialien sind da. Ziel: Breitere Nutzung. Angebote zur gezielten Stärkung von Schlüssel-kompetenzen
  • SWS (Entwicklungsperspektive – Wirksamkeit / SWS-Steuerungsgruppe)
  • Verbund: Soziales Lernen
  • Wertestunden
Arbeitsplatz und Lebensraum

Schulinterne Lösungen eines präventiven Umgangs mit Sucht- und Genussmitteln
  • Verbund
  • SWS-Regeln
  • Regelkatalog Klassenfahrten
  • Handy-und mp3-Player-Verbot
Absprachen zwischen Schule, Schülerinnen / Schülern und Eltern im Bereich „Sucht- und Gewaltprävention“ sichern die Zusammenarbeit
  • Verbund
  • SWS Gewaltprävention allgemein
  • Suchtprävention individuell
  • Betroffene Lehrer bekommen die Hilfe
  • Entwicklungsperspektive
Beratungsangebote
  • Verbund
  • Spezifische Kurse durch Schulsozialarbeit
  • Wertestunde
  • Frau Matyla / Herr Sander (Schulsozialarbeit) / Frau Mahr (Suchtbeauftragte)
  • Vertrauenslehrerteam
  • ARBIS (Frau Tesch, Herr Haerle, Herr Sander, Schulpsychologe Herr Dr. Becker)
Externe Hilfsangebote
  • Schulsozialarbeit : Vermittlung Erziehungsberatung für Eltern
  • Suchtbeauftragte : Vermittlung externer Hilfen zur Suchtbekämpfung
Gesundheitsmanagement

Verankerung im Schulprogramm è siehe oben

Präventive Maßnahmen der Schulsozialarbeit

FÖV finanziert Herrn Sander

Umsetzung gesetzlicher Vorgaben (SWS-Regelkatalog)

Kooperation mit außerschulischen Experten (Schulsozialarbeiter / Workshops des Landkreises / FÖV)

Kurse im Aufbau (be cool,…)

Schulinterne Kerngruppe: Frau Matyla, Frau Mahr, Herr Sander, Herr Staab

Für die schulinterne Kerngruppe:

Alexander Staab (Beauftragter Schule und Gesundheit)

Siehe auch

Topic revision: r17 - 28 Dec 2024, WikiSysop
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