| Wie man Krisen übersteht und daran wächst. Ob berufliche Belastungen, gesundheitliche Probleme, oder die Familie/Beziehung: jedes Leben kennt persönliche Krisen und Rückschläge. Resilienz (von lat. resilire ‚zurückspringen‘ ‚abprallen‘) oder psychische Widerstandsfähigkeit, "Kraft der Seele", ist die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen. Das Gegenteil von Resilienz ist Verwundbarkeit (Vulnerabilität). Es geht darum, zu lernen, Grenzen zu ziehen. „Dieses Selbstbewusstsein ist eine Konsequenz". Resilient bedeutet aber nicht stressresistent. Eher geht es um Persönlichkeitsentwicklung. Der erste Schritt ist, zu akzeptieren, was man ändern kann und was nicht. So kann man beispielsweise bekanntlich nicht das Wetter ändern. Man hat aber Einfluss darauf, inwieweit man sich vom Wetter beeinträchtigen lässt. Es gibt Menschen, die sind wie Thermometer, Resilienz ist auch keine magische Pille, keine "silver bullet". Letztendlich muss man, um über etwas hinwegzukommen, durch es hindurch. Die Herausforderung wird zu einer Erfahrung, an der man wächst. Hin zu mehr Verständnis, mehr Empathie und mehr Sinn im Leben. Stabilität und Wandel: zwei Seiten der selben Medaille! Wer stark scham- oder schuldorientiert ist und sich an Regeln und Strukturen ausrichtet, die scheinbar Sicherheit geben, bleibt wenig resilient [Quelle: jesus.de]. Wer aber lernt, sich mit dem Negativen, Feindseligen im Leben zu arrangieren, seine Energie und Aufmerksamkeit auf die Dinge lenkt, die - ganz persönlich - wesentlich sind, und auch bereit ist, die Chancen, Möglichkeiten und das Positive, das jede Situation birgt, zu sehen, wird Frieden, Kraft und Mut finden. Yin und Yang: die Wirklichkeit mit ihren immer zwei Gesichtern sehen und akzeptieren lernen. Und dann: handeln! |
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